Dirty Church Run Projekte 2026
Bei der Anmeldung zur Dirty Church Run hast Du wieder die Qual der Wahl*, welches Projekt Du gerne unterstützen möchtest. Der 6. DCR 2026 unterstützt diese drei Projekte mit den Einnahmen des Laufs:
FRANKA – Frauen-Nothilfe-Kassel
Wer die Stichworte Frauen, Gewalt, Diakonie, Kirche, Migration, Nordhessen zusammenbringt, landet bei FRANKA (FRAuenNothilfeKAssel). Unsere Arbeit ist frauenpolitisch motiviert und initiiert. Sie hilft aus der Gewalt. Sie ist ein elementares kirchlich-diakonisches Engagement. Sie nimmt sich insbesondere der Migrantinnen an und ist im Raum Kassel/Nordhessen verwurzelt und vernetzt. Die FRANKA Fachberatung im Diakonischen Werk Region Kassel bietet Beratung und Begleitung für Frauen, die Opfer von Menschenhandel durch sexuelle Ausbeutung und/oder durch Ausbeutung ihrer Arbeitskraft geworden sind. Die Beratung wird von kompetenten, engagierten Sozialarbeiterinnen wahrgenommen – unzählige Lebensgeschichten haben sie gehört und Frauen dabei unterstützt, ihren eigenen Weg zu ihren Rechten zu gehen: frank und frei. FRANKA setzt sich ein für eine geschützte Unterbringung der Frauen und ihrer Kinder, für medizinische und psychosoziale Unterstützung, für soziale Teilhabe, für die Sicherstellung eines legalen Aufenthalts und/oder die gewünschte Rückkehr ins Ursprungsland.
FRANKA e.V. setzt sich durch Öffentlichkeitsarbeit und Interessenvertretung in Netzwerken für die von Menschenhandel betroffenen Frauen ein. Der ehrenamtlich getragene Verein unterstützt durch seine Mitgliedsbeiträge und mit eingeworbenen Spendengeldern die Arbeit der Fachberatung finanziell und fördert Präventionsprojekte in Ländern, in denen junge Frauen gezielt mit falschen Versprechungen nach Deutschland in die Zwangsprostitution gelockt werden.
BlueHabitat – gemeinsam für unsere Ozeane
Die Zerstörung mariner Lebensräume – insbesondere Korallenriffe und Mangrovenwälder – hat weitreichende Folgen für die Biodiversität, den Klimaschutz und die Lebensgrundlagen von Millionen Menschen. Korallenriffe sind durch Erwärmung, Verschmutzung und Übernutzung massiv geschädigt. Gleichzeitig verschwinden Mangrovenwälder in alarmierendem Tempo – trotz ihrer immensen Bedeutung als CO₂-Speicher und Küstenschutz.
Das Projekt BlueHabitat verbindet praktischen Meeresschutz, Artenerhalt und Umweltbildung in einem starken Bündnis zwischen dem Marinen Arten- und Biotopschutz e.V. (MARUBIS) aus Neuental und OceanPure Solutions e. V. (OPS) aus der Schweiz.

Mit CoralCones, stabilen Stahlgestellen zur Korallenverankerung, pflanzen wir in beschädigte Riffe gezüchtete Korallen ein, die Lebensraum für Fische, Krebse und andere Meeresbewohner schaffen. Weiterhin forsten wir mit Schulklassen und Eltern Mangrovenwälder auf, die unzähligen Tierarten ein Zuhause bieten, darunter Fische, Krebse, Vögel und viele weitere Lebewesen, die in ihrem dichten Wurzelwerk Schutz und Nahrung finden. Mangroven gehören zu den effektivsten Ökosystemen der Erde, wenn es um die Speicherung von CO2 geht.
Evangelische Jugend Malsfeld

„Für mich ist die Kinder- und Jugendarbeit hier so was wie eine Familie. Wir halten zusammen, organisieren gemeinsam coole Projekte und haben Spaß.“ Diese Gemeinschaft motiviert die mehr als 50 jugendlichen Mitarbeiter unserer Kirchengemeinde, sich in den unterschiedlichen Projekten immer wieder neu zu engagieren. Ohne sie wären Ferienspiele, das große Kindermusical, wöchentliche Kinder- und Jugendgruppen und die Kinderfreizeiten, die in unseren Dörfern angeboten werden, nicht möglich.
Dabei werden alle ehrenamtlichen Helfer von unserem Jugendarbeiter professionell gecoacht und unterstützt und entdecken sich und ihre Talente bei jedem Projekt immer wieder neu. Gott als Freund und Orientierung zu erleben, bildet dabei die Grundlage der gemeinsamen Arbeit, bei der es auch darum geht, dass die Kinder und Jugendlichen etwas zusammen schaffen, Gemeinschaft erleben und spüren, dass sie wertgeschätzt und gemocht werden: Jeder so, wie er ist.

Mit eurem Startgeld wollen wir auch weiterhin dafür sorgen, dass wir eine Vollzeitstelle für einen Jugendarbeiter finanzieren können, denn für unsere kleine Kirchengemeinde wird es immer schwieriger, das nötige Geld dafür zur Verfügung zu stellen.


